„Wenn die Laternen angehen, bist du zu Hause.“ „Iss deinen Teller leer.“ „Stell dich nicht so an.“ Wer in den 60ern oder 70ern Kind war, hört diese Sätze bis heute im Kopf.
Hier findest du 25 typische Sprüche unserer Eltern mit dem, was dahinter steckte, dazu kurze Kindheit Sprüche, Sprüche über früher zum Nachdenken und acht Sätze, die dir als Kind vielleicht nie jemand gesagt hat. Im Video erfährst du, welche 7 seltenen Stärken diese Kindheit dir mitgegeben hat.
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Diese Sätze kennt fast jeder, der in den 60er und 70er Jahren aufgewachsen ist. Viele davon klingen heute streng. Unter jedem Spruch steht, was damals meistens dahinter steckte.
Wenn die Straßenlaternen angehen, bist du zu Hause.
Die wichtigste Regel einer ganzen Generation. Eine Uhr brauchte niemand.Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, machst du, was ich sage.
Das Machtwort schlechthin. Diskutieren war damit beendet.Iss deinen Teller leer, sonst gibt es morgen schlechtes Wetter.
Wer Krieg und Hunger erlebt hatte, warf kein Essen weg.Stell dich nicht so an.
Die Antwort auf aufgeschlagene Knie und manchmal leider auch auf Tränen.Das ist doch nicht so schlimm.
Gut gemeint, um dich stark zu machen. Gefühle kamen dabei oft zu kurz.Mach die Tür zu, wir heizen nicht für draußen!
Heizöl war teuer, spätestens seit der Ölkrise 1973.Geld wächst nicht auf Bäumen.
Die Antwort auf fast jeden Wunsch im Spielzeugladen.Fernsehen macht viereckige Augen.
Drei Programme reichten trotzdem für jeden Streit um die Fernbedienung, die es noch gar nicht gab.Wer nicht hören will, muss fühlen.
Ein Satz, der heute zum Glück anders gesehen wird.Das kann man noch reparieren.
Socken wurden gestopft, Hosen geflickt, Fahrräder selbst gerichtet.Du bist nicht aus Zucker.
Regen war nie ein Grund, drinnen zu bleiben.Wenn alle in den Brunnen springen, springst du dann auch?
Die klassische Antwort auf „Aber die anderen dürfen das auch!“.Mit vollem Mund spricht man nicht.
Tischmanieren waren am Sonntagstisch Pflicht.Erst die Hausaufgaben, dann spielen.
Danach ging es raus, bis die Laternen angingen.Das Telefon ist kein Spielzeug, das kostet Geld!
Jede Minute am Wählscheibentelefon im Flur wurde mitgezählt.Schreib dir das hinter die Ohren.
Merken war wichtig, denn nachschauen konnte man nichts.Was auf den Tisch kommt, wird gegessen.
Rosenkohl inklusive.Kinder, die was wollen, kriegen was auf die Bollen.
Ein Reim, den fast jeder im Ohr hat, der in den 60ern oder 70ern Kind war.Als ich so alt war wie du, hatten wir gar nichts.
Eltern, die den Krieg erlebt hatten, wussten, wovon sie sprachen.Lügen haben kurze Beine.
Und Mütter hatten erstaunlich gute Augen.Ein Indianer kennt keinen Schmerz.
Heute weiß man: Jeder Schmerz darf da sein.Frag nicht so viel.
Neugier war nicht immer willkommen.Sitz gerade!
Am Esstisch, in der Schule und in der Kirche.Morgenstund hat Gold im Mund.
Ausschlafen am Wochenende? Eher nicht.Das verstehst du, wenn du groß bist.
Viele verstehen es erst heute. Und manches bis heute nicht.Wenn dir als Kind selten jemand gesagt hat, dass du gut bist, wie du bist: „10 Gedanken, die deinen Selbstwert heilen“ ist ein kostenloses PDF mit genau diesen Sätzen.
Kurze Sätze über die Kindheit, die gut unter ein altes Foto, in eine Geburtstagskarte oder in deinen Status passen.
Die Kindheit ist kein Ort. Sie ist ein Gefühl, das du dein Leben lang mitnimmst.
Wir hatten wenig. Und genau das war oft genug.
Früher war nicht alles besser. Aber vieles war einfacher.
Ein Schlüssel um den Hals und die ganze Welt vor der Tür.
Wir haben gespielt, bis die Laternen angingen, und es war die schönste Uhr der Welt.
Kinder der 60er und 70er: ohne Handy groß geworden, mit Herz erwachsen.
Manche Erinnerungen riechen nach Sonntagsbraten und frisch gemähtem Rasen.
Langeweile war damals kein Problem. Sie war der Anfang jeder Idee.
Das Beste an der Kindheit? Niemand wusste, wo wir waren, und alles war gut.
Wir haben aus Wasserhähnen getrunken und sind trotzdem groß geworden.
Eine Kassette, ein Radio und ganz viel Geduld.
Die schönsten Fotos haben wir eine Woche lang nicht gesehen.
Die Kindheit prägt uns tiefer, als wir denken. Diese Sätze erzählen von dem, was bleibt, im Guten wie im Schweren.
Die Kindheit hört irgendwann auf. Aber das Kind in dir bleibt ein Leben lang.
Was wir als Kinder gelernt haben, steckt in uns, auch wenn wir es vergessen haben.
Unsere Eltern haben selten „Ich hab dich lieb“ gesagt. Sie haben es gezeigt, mit einem Butterbrot und einem reparierten Fahrrad.
Man merkt erst spät, wie reich eine Kindheit mit wenig Geld sein kann.
Wer als Kind Langeweile aushalten musste, kann als Erwachsener mit sich allein sein.
Hinfallen, aufstehen, Dreck vom Knie wischen, weiterspielen. Das hat uns stark gemacht.
Nicht alles aus der Kindheit muss man behalten. Manchen Satz darf man heute leise zurückgeben.
Das Kind von damals wollte gesehen werden. Du kannst es heute sehen.
Wir haben gelernt zu funktionieren. Jetzt dürfen wir lernen, auch zu fühlen.
Die Kindheit war kurz. Was sie uns beigebracht hat, reicht für ein ganzes Leben.
Freiheit war damals ein Fahrrad und ein Nachmittag ohne Plan.
Heute weiß ich: Meine Eltern haben ihr Bestes gegeben, mit dem, was sie selbst bekommen hatten.
Ohne Handy, ohne Internet, mit Wählscheibe, Kassettenrekorder und Testbild nach Mitternacht. Zehn Sätze über eine Zeit, die jüngere Menschen kaum noch kennen.
Früher hat man sich verabredet und war dann auch da.
Früher kannte man die wichtigsten Telefonnummern auswendig. Manche weiß man bis heute.
Früher war Samstagabend vor dem Fernseher das Highlight der ganzen Woche.
Früher hat man Lieder stundenlang im Radio abgepasst, um sie auf Kassette aufzunehmen.
Früher haben wir geklingelt, statt eine Nachricht zu schreiben.
Früher gab es drei Programme und trotzdem nie Langeweile.
Früher wurde repariert, heute wird weggeworfen.
Früher war ein Brief etwas, auf das man sich tagelang gefreut hat.
Früher hat man Freunde nicht gesammelt, sondern behalten.
Früher hat man auf Weihnachten gewartet, und gerade das Warten war das Schönste.
Viele Eltern dieser Zeit hatten selbst eine harte Kindheit und haben selten über Gefühle gesprochen. Diese Sätze darfst du dir heute selbst sagen. Oder einem Menschen, der sie nie gehört hat.
Du musst nicht funktionieren, um in Ordnung zu sein.
Deine Tränen waren nie zu viel.
Du darfst Hilfe annehmen. Das macht dich nicht schwach.
Du bist gut, so wie du bist, auch ohne gute Noten.
Deine Gefühle sind wichtig.
Du warst nicht zu empfindlich. Du warst ein Kind.
Ich bin stolz auf dich, einfach so.
Du hattest ein Recht darauf, gesehen zu werden.
Wenn dir als Kind selten jemand gesagt hat, dass du gut bist, wie du bist: „10 Gedanken, die deinen Selbstwert heilen“ ist ein kostenloses PDF mit genau diesen Sätzen.
Eine Kindheit mit Freiheit, Pflichten und wenig Worten über Gefühle hat eine ganze Generation geprägt. Im Video oben gehe ich jede Stärke einzeln durch:
Und es gibt eine Seite dieser Kindheit, über die kaum jemand spricht: Wer selten gelobt wurde, lernt leise, dass er funktionieren muss, um in Ordnung zu sein. Ab Minute 6:06 im Video geht es genau darum. Wenn du an deinem Selbstwert arbeiten willst, hilft dir auch der Ratgeber Selbstwert stärken.
Sehr bekannt sind „Wenn die Straßenlaternen angehen, bist du zu Hause“, „Iss deinen Teller leer, sonst gibt es morgen schlechtes Wetter“, „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst“, „Mach die Tür zu, wir heizen nicht für draußen“ und „Geld wächst nicht auf Bäumen“. Oben findest du 25 davon mit Erklärung.
Eine verbreitete Erklärung ist ein Missverständnis aus dem Plattdeutschen. Dort hieß es sinngemäß, wenn du aufisst, gibt es morgen wieder gutes Essen. Daraus wurde im Hochdeutschen das gute oder schlechte Wetter. Für die Eltern der 60er und 70er stand aber vor allem dahinter, dass man nach Krieg und Hunger kein Essen wegwirft.
Zum Beispiel „Die Kindheit ist kein Ort. Sie ist ein Gefühl, das du dein Leben lang mitnimmst.“ oder „Wir hatten wenig. Und genau das war oft genug.“ Weitere findest du im Abschnitt Kurze Kindheit Sprüche.
Was wir als Kinder oft hören, wird zu einer inneren Stimme. Ein Satz wie „Stell dich nicht so an“ kann später dazu führen, dass man eigene Gefühle klein macht oder schwer Hilfe annimmt. Die gute Nachricht: Du kannst dir heute neue Sätze sagen. Genau dafür sind die 10 Gedanken gedacht.
Viele können gut allein sein, reparieren lieber, als wegzuwerfen, zeigen Liebe durch Taten, halten durch, sind verbindlich in Freundschaften, können warten und brauchen keinen Applaus. Im Video oben werden diese 7 Stärken erklärt.
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