Marc Aurel war der mächtigste Mann seiner Zeit. Er führte Kriege, erlebte eine Seuche und verlor mehrere seiner Kinder. Trotzdem blieb er ruhig. Warum, steht in seinen privaten Notizen, den Selbstbetrachtungen.
Im Video erkläre ich dir seine wichtigste Regel. Darunter findest du 46 Zitate von Marc Aurel und anderen Stoikern, jeweils mit Quelle und nach Themen sortiert, und die kleine Übung aus Buch 7, die du heute Abend machen kannst.
Das Video lädt erst, wenn du auf Play tippst. Dann werden Daten an YouTube übertragen, mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Neue Videos zu Selbstwert, Gelassenheit und schweren Tagen kommen regelmäßig auf dem Kanal @Zitatfriend. Wenn dir das Video hilft, abonnier gern, dann verpasst du keins.
Tipp auf eine Zeit, dann springst du direkt an diese Stelle.
Marc Aurel (121 bis 180 nach Christus) war römischer Kaiser und gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Stoizismus. Seine Selbstbetrachtungen hat er nie für andere geschrieben. Es sind private Notizen, mit denen er sich abends selbst daran erinnert hat, ruhig zu bleiben, fair zu handeln und sich nicht über Dinge aufzureiben, die er nicht ändern kann.
Genau deshalb wirken seine Sätze bis heute so nah. Sie klingen nicht wie Ratschläge von oben, sondern wie ein Mensch, der mit denselben Sorgen kämpft wie du.
Hinweis: Die Zitate auf dieser Seite sind sinngemäß ins heutige Deutsch übertragen. Die Angabe darunter zeigt dir, in welchem Buch der Selbstbetrachtungen oder in welchem Werk du die Stelle findest.
Wenn dich etwas von außen quält, ist es nicht die Sache selbst, sondern dein Urteil darüber. Und dieses Urteil kannst du sofort ändern.
Selbstbetrachtungen, Buch 8Deine Seele nimmt die Farbe deiner Gedanken an.
Selbstbetrachtungen, Buch 5Was im Weg steht, wird zum Weg.
Selbstbetrachtungen, Buch 5Nirgends findet ein Mensch einen ruhigeren Rückzugsort als in seiner eigenen Seele.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Sei wie der Fels, an dem sich die Wellen ständig brechen. Er bleibt stehen, und um ihn herum beruhigt sich das Wasser.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Sag nicht: Ich habe Pech, dass mir das passiert ist. Sag: Ich habe Glück, dass ich trotzdem noch stehe.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Nichts passiert einem Menschen, das er nicht auch tragen kann.
Selbstbetrachtungen, Buch 5Die Welt ist Veränderung, das Leben ist Meinung.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Schau nach innen. Dort ist die Quelle des Guten, und sie hört nie auf zu sprudeln, solange du weitergräbst.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Die Kunst zu leben gleicht eher dem Ringen als dem Tanzen. Du musst bereit sein für das, was unerwartet kommt.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Wer sich gegen alles wehrt, was passiert, gleicht dem Schwein, das beim Opfer strampelt und schreit. Es ändert nichts, es macht den Weg nur qualvoller.
Selbstbetrachtungen, Buch 10Liebe nur das, was dir widerfährt und dir bestimmt ist. Was könnte besser zu dir passen?
Selbstbetrachtungen, Buch 7Wenn es nicht richtig ist, tu es nicht. Wenn es nicht wahr ist, sag es nicht.
Selbstbetrachtungen, Buch 12Wenn du morgens nicht aufstehen willst, sag dir: Ich stehe auf, um das zu tun, wofür ich als Mensch da bin.
Selbstbetrachtungen, Buch 5Verschwende keine Zeit mehr damit, darüber zu reden, wie ein guter Mensch sein sollte. Sei einer.
Selbstbetrachtungen, Buch 10
Wenn dein Kopf gerade nicht zur Ruhe kommt: Der Gedanken Reset ist ein kostenloses PDF mit drei Schritten, die du sofort anwenden kannst.
Marc Aurel hat sich immer wieder daran erinnert, wie schnell alles vergeht. Nicht um sich Angst zu machen, sondern um den Moment ernst zu nehmen, den er wirklich hatte.
Jeder lebt nur in diesem einen Augenblick. Alles andere ist entweder schon vorbei oder ungewiss.
Selbstbetrachtungen, Buch 3Lass dich nicht von der Zukunft beunruhigen. Wenn sie kommt, begegnest du ihr mit derselben Kraft, mit der du heute der Gegenwart begegnest.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Die Zeit ist ein Fluss aus allem, was geschieht, ein reißender Strom. Kaum taucht etwas auf, ist es schon fortgerissen.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Lebe nicht so, als hättest du noch zehntausend Jahre. Solange du lebst und es noch möglich ist, werde gut.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Bald hast du alles vergessen, und bald haben alle dich vergessen.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Denk nicht an das, was dir fehlt. Denk an das Beste von dem, was du hast, und daran, wie sehr du dich danach sehnen würdest, wenn du es nicht hättest.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Pass aber auf, dass du es nicht so sehr liebst, dass es dich aus der Bahn wirft, wenn du es einmal verlierst.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Marc Aurel hat oft über den Tod geschrieben. Nicht düster, sondern als Erinnerung daran, das eigene Leben nicht auf später zu verschieben.
Für ein glückliches Leben braucht es sehr wenig. Alles liegt in dir selbst, in deiner Art zu denken.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Das Leben ist kurz. Nutze die Gegenwart, mit Vernunft und mit Gerechtigkeit.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Tu alles, was du tust, als wäre es das Letzte in deinem Leben.
Selbstbetrachtungen, Buch 2Du könntest das Leben jetzt verlassen. Lass dieses Wissen bestimmen, was du tust, sagst und denkst.
Selbstbetrachtungen, Buch 2Verachte den Tod nicht, sondern nimm ihn an. Auch er gehört zu dem, was die Natur will.
Selbstbetrachtungen, Buch 9Alexander der Große und sein Maultiertreiber sind im Tod gleich geworden.
Selbstbetrachtungen, Buch 6Als Kaiser war Marc Aurel ständig von Menschen umgeben, die ihn enttäuscht, belogen oder verletzt haben. Diese Sätze zeigen, wie er damit umgegangen ist.
Die beste Art, sich zu wehren, ist, nicht so zu werden wie der, der dir Unrecht getan hat.
Selbstbetrachtungen, Buch 6Sag dir gleich am Morgen: Heute werde ich undankbaren, überheblichen und unehrlichen Menschen begegnen. Keiner von ihnen kann mir schaden, wenn ich es nicht zulasse.
Selbstbetrachtungen, Buch 2Wie viel Ruhe gewinnt, wer nicht darauf schaut, was der andere sagt, tut oder denkt, sondern nur darauf, was er selbst tut.
Selbstbetrachtungen, Buch 4Nicht das Verhalten der anderen quält dich, sondern deine Meinung darüber. Lass die Meinung los, und der Ärger geht mit.
Selbstbetrachtungen, Buch 11Wie viel schwerer wiegen die Folgen unseres Zorns als die Dinge, über die wir zornig sind.
Selbstbetrachtungen, Buch 11Es ist lächerlich, der Schlechtigkeit der anderen entkommen zu wollen, was unmöglich ist, und der eigenen nicht, was möglich wäre.
Selbstbetrachtungen, Buch 7Nimm die Umstände an, in die du gestellt bist, und liebe die Menschen, mit denen du lebst. Aber tu es von Herzen.
Selbstbetrachtungen, Buch 6Marc Aurel war nicht der einzige Stoiker. Seneca war Berater am Kaiserhof, Epiktet ein freigelassener Sklave, dessen Lehren Marc Aurel selbst gelesen hat. Ihre Sätze passen perfekt zu seinen.
Wir leiden öfter in unserer Vorstellung als in der Wirklichkeit.
Seneca, Briefe an Lucilius, Brief 13Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht. Weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Seneca, Briefe an Lucilius, Brief 104Wir haben nicht zu wenig Zeit. Wir verschwenden zu viel davon.
Seneca, Von der Kürze des LebensWährend wir es aufschieben, läuft das Leben an uns vorbei.
Seneca, Briefe an Lucilius, Brief 1Wer überall ist, ist nirgends.
Seneca, Briefe an Lucilius, Brief 2Nicht die Dinge selbst beunruhigen uns, sondern unsere Meinungen über die Dinge.
Epiktet, Handbüchlein der MoralManche Dinge liegen in unserer Macht, andere nicht.
Epiktet, Handbüchlein der MoralVerlange nicht, dass alles so geschieht, wie du willst. Wünsche dir, dass es so geschieht, wie es geschieht, und du wirst Ruhe finden.
Epiktet, Handbüchlein der MoralDiese drei Sätze stammen nicht von Marc Aurel, sondern aus dem Video. Sie fassen seine Regel für den Alltag zusammen.
Wenn das Leben weh tut, kümmerst du dich wahrscheinlich um die falschen Dinge.
ZitatfriendDie Fäden, an denen andere ziehen, hast du selbst festgeknotet. Also kannst du sie auch wieder lösen.
ZitatfriendDu bezahlst heute für etwas, das vielleicht nie kommt.
ZitatfriendDie Stoiker haben alles im Leben in zwei Gruppen geteilt. In Gruppe eins liegt, was du kontrollieren kannst: deine Gedanken, deine Entscheidungen und wie du auf etwas reagierst. In Gruppe zwei liegt alles andere: was andere über dich denken, die Vergangenheit, ob dir jemand zurückschreibt.
Schau mal ehrlich hin, worüber du dir diese Woche Sorgen gemacht hast. Bei den meisten Menschen ist es fast alles Gruppe zwei. Und genau da entsteht der Schmerz.
Marc Aurel hat die Dinge, um die wir uns zu sehr kümmern, in drei Bereiche geteilt:
Wenn sich Gedanken an die Zukunft oder die Vergangenheit abends im Kreis drehen, hilft dir auch der Ratgeber Gedankenkarussell stoppen.
Im siebten Buch seiner Notizen beschreibt Marc Aurel eine kleine Übung. Mach sie am besten heute Abend, sie dauert nur zwei Minuten.
Genau das ist der Unterschied: Du kümmerst dich weniger um das, was du nicht kontrollierst, und mehr um das, was du hast.
Im Video führe ich dich Schritt für Schritt durch die Übung. Wenn dir das hilft, abonnier Zitatfriend auf YouTube, dann bekommst du jede Woche neue Videos für schwere Tage.
Sehr bekannt ist der Gedanke aus Buch 5: Was im Weg steht, wird zum Weg. Ebenso oft zitiert wird der Satz, dass deine Seele die Farbe deiner Gedanken annimmt. Beide zeigen den Kern seiner Haltung: Nicht die Umstände entscheiden, sondern wie du ihnen begegnest.
Stoizismus ist eine Lebensphilosophie aus der Antike. Ihr wichtigster Gedanke: Trenne, was in deiner Hand liegt, von dem, was nicht in deiner Hand liegt. Kümmere dich um das Erste und lass das Zweite los. Es geht nicht darum, keine Gefühle zu haben, sondern dich nicht von Dingen beherrschen zu lassen, die du nicht ändern kannst.
Marc Aurel hat die Selbstbetrachtungen geschrieben, auf Griechisch, in zwölf Büchern. Ursprünglich waren es private Notizen, die nie veröffentlicht werden sollten. Heute gehören sie zu den meistgelesenen Büchern der Philosophie.
Der Begriff Amor Fati, also „Liebe dein Schicksal“, stammt in dieser Form von Friedrich Nietzsche. Der Gedanke dahinter findet sich aber schon bei Marc Aurel, etwa in Buch 7, wo er schreibt, man solle nur lieben, was einem widerfährt.
Zum Glück passt sein Gedanke aus Buch 7: Für ein glückliches Leben braucht es sehr wenig, alles liegt in deiner Art zu denken. Zur Liebe passt der Satz aus Buch 6, die Menschen, mit denen du lebst, von Herzen zu lieben.
Nein. Obwohl er römischer Kaiser war, schrieb Marc Aurel seine Selbstbetrachtungen auf Griechisch, der Sprache der Philosophie in seiner Zeit. Lateinische Sprüche wie Memento mori oder Amor Fati werden oft mit ihm verbunden, stammen in dieser Form aber nicht von ihm.
Ja, gern. Die Zitate von Marc Aurel, Seneca und Epiktet sind rund 2.000 Jahre alt. Die deutschen Fassungen auf dieser Seite sind sinngemäße Übertragungen von Zitatfriend. Wenn du sie teilst, freuen wir uns, wenn du Zitatfriend als Quelle nennst.
Der Gedanken Reset ist ein kostenloses PDF für die Momente, in denen sich alles im Kreis dreht. Drei einfache Schritte, die du sofort anwenden kannst, ganz im Sinne der Stoiker.
Den Gedanken Reset kostenlos holen
Kostenlos, kein Spam, jederzeit abbestellbar.